-FAQ's-  

Häufig gestellte Fragen und deren Antworten


1. NAV-C Wetter meldet Fehler 30

Beim Abholen der GRIB-Daten via Internet erscheint statt der erwarteten Wetterdaten eine Gerätenachricht mit dem Fehler 30. Die BEC-Transfer Bibliothek (Version 1.01.00.03) im Bereich Service->Updates behebt dieses Problem.


2. Schutzverletzungen mit dibeng.dll

Beim Zoomen oder einer anderen Kartenoperation stürzt der Computer ab. Klickt man mit der Maus auf Details steht dort als Fehlerquelle das Modul DIBENG.DLL. Der Fehler ist bei Microsoft unter der Nummer D43680 beschrieben.


3. Probleme mit GERICOM Webboy 800/1000

Dieser Laptop interpretiert beim Hochfahren die Daten des GPS Gerätes als Mausbefehle. So verschiebt er die Fenster wild durcheinander. Außerdem ist er nicht fähig, Standartdongle zu lesen.


4. Instrumente außen

Vor allem für Neuplanungen ist die Kombination NAV-C Instruments und Außenbildschirm interessant. Die Instrumente werden auf den Außenbildschirm gelegt. Man reduziert die Instrumentenanzahl außen auf 1 (Autopilotsteuerung und gleichzeitig Multianzeige). Am Navi-Platz ebenfalls auf ein Gerät. Vom GPS braucht man wieder nur die Positionsbestimmungsfunktion. Auch hier kann gespart werden. Und das 'Ersparte' macht den Außenbildschirm weniger kostspielig. Eine Anschaffung für die Zukunft.


5. Autopilotsteuerung

Es gibt Versionen der Autopilotsteuerung, die sich in der Praxis als sinnvoll ergeben haben. In erster Form gibt es ein GPS Gerät außen an der Steuerstelle. Hier ist es sinnvoll, den Autopiloten an das GPS Gerät anzuhängen und die Wegpunkte auf dem PC zu erstellen und dann als Route oder als mehrere Wegpunkte an das GPS Gerät zu übertragen. Das Umschalten der Wegpunkte erfolgt dann außen am GPS Gerät. Anders, wenn das GPS Gerät auch unten am Navi-Platz ist. Dann muß man zum Weiterschalten so oder so nach unten. Dann kann man dieses auch direkt im NAV-C MASTER tun. Noch bequemer geht es natürlich mit einem Außenbildschirm mit Maus oder Touch. Dann werden die Wegpunkte außen auf dem Chartplotterbild gesetzt und außen auf dem Schirm auch weitergeschaltet. Hier verkümmert das GPS Gerät in der Praxis zu einem reinen Positionsempfänger.


6. Falsche Uhrzeit im Chartplotter bzw. neuere Empfangslisten beim Wetterempfang

Für die Versionen 1.5 der Chartplotter gibt es ein Release Refresh, das auf CD erhältlich ist und sowohl die seit Mai 2000 geänderten aktuellen Empfangslisten von Pinneberg berücksichtigt als auch einige andere Verbesserungen einführt. Unbedingt einspielen. (Die letzte Update-CD einlegen. Sie sollte automatisch hochfahren. Dann über Taste 'Weiter' -nur einmal drücken und warten- und erneut 'Weiter' auf die Seite mit den Demoaufrufmöglichkeiten und darunter mit dem 'Update/Upgrade Karten und Programme' fortschalten. 'Update' drücken und dann auf der nächsten Seite den Text zu Update Programme und Karten lesen bzw. gleich 'Update PGM 1.5' unten links drücken. Es erscheint das grüne Programmfenster zum NAV-C PrgUpdate. Das Verzeichnis eventuell anpassen, wenn kein updatefähiges Programm gefunden wurde. Mit der Taste Update dann den Update Vorgang starten. Alles weitere teilt das Update-Programm mit. Startet die CD nicht, so kann dieses grüne Update Programmfenster auch direkt auf der CD im Verzeichnis \NAV-CPrg\Newpgm als Updatepgm.exe aufgerufen werden.) Versionen 1.0 oder 1.02 oder 1.3 der Chartplotter werden nicht mehr gepflegt. Wir haben das ganze Jahr 1999 ein Upgrade auf die neueren und wesentlich besseren Versionen 1.5 angeboten. Dieses Angebot gilt auch 2000 noch, allerdings zu einem höheren Upgrade-Preis.


7. Zum Verständnis des Tiefenalarms im NAV-C MASTER

Ein Tiefenalarm wird ausgelöst wenn: 1. Tiefe von NMEA eingeschaltet ist und ein Tiefenwert angegeben ist (dann wird auf diese Tiefe geprüft, unabhängig von den Kartenangaben) 2. Tiefe von NMEA ausgeschaltet ist und kein Wegplan aktiv ist. (Es wird nach Karte geprüft) 3. Tiefe von NMEA ausgeschaltet ist und ein Wegplan mit eingeschalteter Tiefenprüfung für den Wegabschnitt aktiviert ist. (Es wird nach Karte geprüft) Wenn Tiefe von NMEA eingeschaltet ist und kein Alarmwert angegeben ist, wird auf Tiefe 5m geprüft! Es erfolgt dann keine Überprüfung in der Karte! Bei NAV.C light wird der Tiefenalarm nur aus der Karte über den entsprechenden Schalter bei Einstellungen aus- bzw. eingeschaltet


8. Wetterempfang; 'Nach 2000 Sekunden...' oder 'Abbruch durch folgende Sendung...' , aber keine Wettervorhersagen

Mit dem Sofortempfang kann man mit Einstellung auf Pinneberg RTTY 147,3 kHz sehr schnell prüfen, ob der Lautsprecher grün wird (SSB Empfänger hat Strom) und der Wasserhahn mit grün anzeigt, daß Daten fließen. Wenn ja, dürften die obigen Texte nur ganz selten bei NAVTEX Empfang (Sender zu weit weg) oder bei sehr engem Sendeplan (Abbruch durch nächste Sendung) auftreten. Bei weiteren Unstimmigkeiten empfehlen wir, den Chartplotter zu beenden und das Programm Finetune (wurde mit in der Gruppe Chartplotter installiert) aufzurufen. Wieder Pinneberg und 147,3 kHz, die richtige COM (1 normal) und dann manuelle Bestimmung einstellen. Das Programm testet die Verbindung zum Dekoder, den Multiplexer und die Verbindung zum SSB sowie die Antennengüte. Wird hier nicht nach einigen Sekunden im obersten Fensterfeld eine 'Q=XX' mit xx>90 angezeigt, ist die Empfangsgüte über die Antenne nicht ausreichend. Fehlercheckliste: Stromversorgung Aktivantenne eingeschaltet? Alle Verbindungen fest, Stecker eingesteckt? Dekoder und SSB-Empfänger (z.B. ICOMPCR1000) eingeschaltet? Weitere Informationen in der Handbuch-Hilfedatei NAV-C Tex.(in der Gruppe Chartplotter aufzurufen)


9. USB Diskettenlaufwerke

Möglich ist, das PC's in Zukunft mit USB Diskettenlaufwerken angeboten werden. Vorsicht. Diese Diskettenlaufwerke können nicht alle Funktionen der alten Laufwerke. Mit ihnen kann es passieren, daß die Installation der NAV-C Software gar nicht möglich ist.Der NAV-C MASTER 2000 ist mit einem USB Dongle installierbar und lauffähig. Aber die Frage ist, ob Sie so schnell auf dieses Spitzenprodukt aufrüsten wollen.


10. Diskettenlaufwerke und Fehler 155

Dieser Fehler deutet auf Schwierigkeiten des Diskettenlaufwerkes hin, die Diskettenspuren auf Anhieb richtig zu lesen. Dann sollte das Installationsprogramm richtig beendet und erneut gestartet werden, um einen oder mehrere Versuche zu starten. Ohne das Programm zu beenden, wird dem Programm ohne erneuten Leseversuch von Windows immer wieder der alte gelesene Buffer präsentiert und immer der gleiche Fehler erkannt. In vielen Fällen hilft, die Diskette 2-3 Sekunden nach dem Starten der Installation aus dem Diskettenlaufwerk herauszudrücken und nach zwei Sekunden, noch während des Leseversuches, wieder hereinzuschieben.


11. Installation auf zwei PC's

Der Kopierschutz verhindert, daß die Software auf mehr als zwei PC's installiert wird. Auf diesen zwei PC's kann sie jedoch so häufig installiert werden, wie man Lust hat. Es sei denn, die Charakteristik des PC's ändert sich. Zum Beispiel wenn eine neue C-Festplatte eingebaut wird oder wenn diese mit Drivespace komprimiert wird. Dann kann es passieren, daß das Programm sehr häufig andere Informationen über die Festplatte erhält und einen Fehler 143 anzeigt. Wir raten von Drivespace ab. Wenn der PC gewechselt wird, oder die Festplatte wegen eines defektes ausgetauscht wird, braucht die BEC MARINE einen Beleg für den Vorgang (Reparaturbeleg, Kaufrechnung) und die entsprechende Installation wird zurückgesetzt. Darum ist es gut, wenn man festhält, wann man auf welchem PC installiert hat.


12. Registrierung und Ungereimtheiten in der Karteninstallation

Wenn bei Updates oder Installationen in einem Fehlerfenster darauf hingewiesen wird, daß die Registrierung eventuell nicht stimmt oder daß für ein Update eine Karte installiert sein muß, gibt es einfache Möglichkeiten, um den Status an die BEC MARINE weiterzugeben. Man startet das Programm ganz normal und drückt dann folgende Tasten gleichzeitig: Alt+1=Registrierung erstellen und anzeigen. Sie können diese dann unter 'Bearbeiten' ausdrucken Für eine Kartenüberprüfung rufen Sie bitte die Hotline in Rostock an und lassen sich dann die Parameter durchgeben. (0381/5194989) Nachrichten, wie Fehler 2-ATR, Fehler 2-SYM oder Fehler 2-COL, deuten auf verschobene oder gelöschte Dateien (meist ist ein MousePad oder der Explorer der Verursacher, ohne das man es sofort bemerkt). Hier hilft häufig das erneute Überinstallieren eines Kartensatzes oder Paketes. In schwierigen Fällen wie oben die Hotline anrufen.


13. Chartplotterfenster beim Starten des Programmes

Der Chartplotter merkt sich seine Position beim Beenden und stellt sie beim nächsten Start wieder her, also z.B. linker Bildschirmbereich verkleinert. Wer beim Start immer automatisch die maximale Ausdehnung haben möchte, kann in Eigenschaften bzw. Eigenschaften der Verknüpfung "Ausführen=maximiert" einstellen.


14. Andere Sprachen

Der Chartplotter kann teilweise bereits in anderen Sprachen benutzt werden. Normalerweise wird die Sprachzuordnung aus den Windows-Informationen entnommen. Ein in England gekauftes Windows spricht Englisch und der Chartplotter spricht dann automatisch auch Englisch. Will man die Sprache unabhängig von den Windows Grundeinstellungen setzen, kann man in der NAVCL.INI unter language=XX folgendes einstellen: =07 für deutsch =1D für schwedisch =09 für englisch (13=holländisch) (06=dänisch) (0A=spanisch) (14=norwegisch) Die eingeklammerten Sprachversionen stehen derzeit nicht zur Verfügung. Es wird dann alternativ auf 09 für englisch umgeschaltet.


15. Autopiloten mit speziellen Eingangsprotokollen

Ganz wenige Autopiloten erwarten in dem Autopilotsteuerungsprotokoll statt des wahren Kurses als Steuerkurs den Magnetkurs (tlw. ältere bzw. Shipmate. In der NAVCL.INI kann über die INI-File-Variable apdatamag= (Autopilot DATA MAGnetic) eingestellt werden, ob in den Steuerprotokollen für Autopiloten der wahre Kurs (=0) oder der Magnetkurs (=1) gesendet werden soll. 0 ist Default, wenn die Variable nicht vorhanden ist.


16. Anzeige fehlerhafter Positionen, Tiefe oder Winddaten oder Timeout bei NMEA

Zuerst können natürlich die ausgeschalteten Instrumente für einen Timeout verantwortlich sein. Gibt es aber sporadische Fehler, so können folgende Einstellmöglichkeiten eine Hilfe bei der Fehlerlokalisierung sein. Mit Einträgen in der NAVCL.INI kann das Programm den empfangenen Datenstrom aufzeichnen und zwar in einer Datei LASTNMEA.TXT im NAV-C-Hauptverzeichnis. Der Eintrag "SaveLastNMEAString=1" in der NAVCL.INI schaltet das Speichern des jeweils letzten empfangenen Strings über NMEA ein (sinnvoll bei Systemabbrüchen, die scheinbar sporadisch vom NMEA Datenstrom ausgelöst werden). Ein Eintrag =2 erzeugt ein fortlaufendes Protokollieren in der Datei. Wird SaveLastNMEAString auf einen Wert >2 gesetzt, werden nur die vom Programm aussortierten fehlerhaften Sätze protokolliert (z.B. wird keine Tiefe oder immer falsch angezeigt).


17. Stark schwankende Schiffsrichtung beim Liegen im Hafen

Da der Kurs über Grund ohne Bewegung des Schiffes aus den zufälligen kleinen Schwankungen der GPS-Positionsbestimmung errechnet wird, fährt das Schiff mal in 210° mit 0,1 Knoten und gleich danach in 30° mit 0 Knoten etc., liegt aber festgetäut in der Box. Diese schwankende Kursrichtung hat aber auch Einfluß auf die angezeigte Windrichtung, da der Windmesser immer die Richtung zum Schiffskurs und nicht die absolute Richtung meldet. (Bei Fahrt ist der über GPS ermittelte Kurs sinnvoll und damit auch die Windrichtung.) Wen die Erscheinung im Hafen stört, der kann die Kompaßrichtung des Kurses z.B. aus dem Autopilot-Fluxgate Kompaß mit einspeisen. (Bei vielen Bus-Systemen mit integriertem Autopiloten wird dies automatisch gemacht.) Dann wird dem HDT Protokoll die Kompaß-Schiffsrichtung entnommen und sowohl in dem kleinen Windfenster für die Anzeige des Kurses als auch für sämtliche Berechnungen als Kompaßkurs mit herangezogen. Dann wird die Windrichtung auch im Hafen in der richtigen Richtung zum Schiff angezeigt. Auch verschiedene Werte in den Instrumenten, die den Kompaßkurs zur Errechnung benötigen, könnten dann erst selektiert bzw. angezeigt werden.


18. Dämpfung, Schwankungen, Geschwindigkeit und Kurs

Eine Mittelwertbestimmung bei Kurs und Geschwindigkeit wird auch vorgenommen, wenn die Daten von außen kommen; Mittelwertbestimmung wird ausgeschaltet, wenn ein Wert kleiner gleich 0 eingegeben wird; Sinnvolle Werte: 1 oder 4 bzw. -1 für ausgeschaltet.


19. Automatisches Passieren von Wegpunkten mit NAV-C MASTER V1.5

Wegpunkte werden automatisch passiert, ohne daß ein Fenster das Passieren abfragt, wenn in der NAVCL.INI die Variable autopasswp=1 gesetzt wird. Standart=0, d.h. wenn der Wegpunkt erreicht wurde, erscheint ein Fenster 'Wegpunkt erreicht, soll weitergeschaltet werden'. Achtung: Der Autopilot wird nicht automatisch umgestellt, da mit den Standardeinstellungen beim Umschalten eines Wegpunktes auf den neuen Kurs automatisch das Steuern des Autopilot (Haken vor Autopilot in dem Wegplanfenster) deaktiviert wird.


20. COM Schnittstelle steht nicht zur Verfügung beim Wettermodul

Bei NAV-C Installationen mit dem Wettermodul kann diese Nachricht auch erscheinen, wenn unter Wetter/Einstellungen eine falsche Schnittstelle eingestellt ist. Bei Laptops mit nur einer Schnittstelle muß hier 'System' stehen. Stellt man dort COM1 bis x ein, geht der Wetterteil davon aus, daß diese COM dem Wetter alleine zur Verfügung steht und öffnet die Schnittstelle, bevor der Chartplotter seine Kartenlade- und -anzeigearbeit beendet hat. Dann stellt der Chartplotter als nächstes fest, daß die Schnittstelle von einem anderen Programm -hier der Wetterteil- belegt ist. Also 'System' bei nur einer seriellen Schnittstelle.


21. Es ist keine Schnittstelle eingestellt, bitte stellen Sie eine Schnittstelle ein

Hier hat einer der obigen Fälle zusammen mit dem Speichern der Einstellungen dazu geführt, das keine Information festgehalten wurde. Läßt sich die Schnittstelle unter Karte/Kurs/Einstellungen nicht wieder normal aktivieren, so kann nach Beendigung des NAV-C Programmes die Datei NAVCL.INI im Verzeichnis NAVCL oder NAVCM editiert werden (Doppelklick auf Dateinamen) und der Eintrag von Port= oder =0 auf Port=1 geändert werden. Wenn beim Starten des NAV-C Programmes wieder 'COM Schnittstelle steht nicht zur Verfügung' erscheint, so haben Sie noch einen der obigen Fälle.


22. COM Schnittstelle steht nicht zur Verfügung 2

Wir haben immer wieder Anrufe von Kunden, die überhaupt nichts gemacht haben und "jetzt zeigt das Programm keine GPS Daten mehr an". Erst beim Nachfragen stellt sich heraus, daß 'die angegebene Schnittstelle nicht zur Verfügung steht'. Kunden mit dem Wetterdekoder bitten wir, dann das für diese Zwecke sehr geeignete Programm COMTEST in dem NAVCL oder NAVCM Verzeichnis aufzurufen. Dies zeigt nämlich ganz klar den Grund. Fast immer steht dann 'Schnittstelle wird von einer anderen Anwendung belegt'. Die nächste Frage von uns ist dann, ob in der letzten Zeit eine Nokia Data Suite, ein Hyperterminal oder ein anderes Verbindungsprogramm für Modems installiert worden ist. Zu 99% war das der Fall. Leider nehmen diese Programme keine Rücksicht darauf, ob noch andere die COM Schnittstelle benutzen möchten, wenn man es nicht ausdrücklich bei der Installation erzwingt. Feststellen kann man dieses Verhalten, indem man mit Strg Alt Del -nur einmal drücken- die Liste der aktiven Programme erhält und dann gezielt solche Kandidaten als Task zwangsbeendet (nicht z.B. Explorer, Systray, Mgactrl). Steht dann die COM Schnittstelle wieder zur Verfügung, hat man den Übeltäter. Dieser muß dann meist deinstalliert werden. Kunden ohne Wetter, deren Programme solche Erscheinungen haben, können das COMTEST bei uns anfordern.


23. COM Schnittstelle steht nicht zur Verfügung

Einige Maustreiber (z.B. Logitech, Mouseball) haben die unangenehme Eigenschaft, beim Hochfahren des PC's alle seriellen Schnittstellen zu scannen und nach Mäusen zu suchen. Schlimm dabei ist, daß sie auch die NMEA Daten, die der eingeschaltete Wetterdecoder schickt, als Maussignale fehlinterpretierte und sich dann die Schnittstelle "krallen". Eine Lösung ist, den Dekoder erst einzuschalten oder das Kabel erst anzuschließen, wenn der PC bereits hochgefahren ist. Eine andere, den Maustreiber so einzustellen, daß er die Schnittstelle nicht mehr automatisch scannt. Solche Einstellungen sind in der Regel über INI Einstellungen oder ähnliches möglich. Hier hilft der PC Lieferant weiter.


24. Hafenhandbuch Ijsselmeer läßt sich nicht vom Chartplotter aus aufrufen

Drückt man mit dem Hilfemauszeiger im Chartplotter auf ein Segelhafenzeichen, so wird das dazugehörende Hafenhandbuch geöffnet, wenn es installiert ist. Bei einigen Auslieferungen des Hafenhandbuches "Ijsselmeer" funktioniert diese Verknüpfung nicht korrekt, sondern es erscheint ein Fenster mit der Aufschrift "Die Datei nordij.hhb wurde nicht gefunden. Möchten Sie selbst nach Ihr suchen?". Antworten Sie an dieser Stelle mit ja, Doppelklick auf Verzeichnis DATA, Doppelklick auf Verzeichnis HAFENHB. Lassen Sie sich nicht davon beeinflußen, daß in diesem Fenster nichts angezeigt wird, drücken Sie einfach auf "Öffnen". Haben Sie bereits zuvor eine andere Hilfedatei ausgewählt, erscheint die Meldung "Das Thema ist nicht vorhanden...". In diesem Fall müssen Sie wie folgt vorgehen: 1) Klick auf Windows-Starttaste; 2) Klick auf "Ausführen"; 3) Geben Sie "regedit" ein und drücken Sie auf "Ok" oder "Ausführen"; 4) Klicken Sie nun im linken Fensterteil jeweils auf das Plus vor den Einträgen HKEY_LOCAL_MACHINE, Software, Microsoft, Windows und Help; 5) Scrollen Sie nun im rechten Fenster bis zum Eintrag "NORDIJ.HHB" und löschen Sie diesen. Nach dem Löschen des Eintrages wird dann wie oben beschrieben verfahren. In jedem Fall sollten Sie sich zwecks Zusendung eines Updates bei uns melden. Anwender des NAV-C MASTER 2000 können auch ein Update größer V2.00.10.13 von der Updateseite installieren.


25. Fenster des NAV-C MASTER sind weg

Im Zusammenhang mit dem Windows XP-Problem steht das folgende, das nämlich die wild umherspringende Maus Fenster des NAV-C MASTER 2000 außerhalb des sichtbaren Bereichs verschiebt. Um die Fenster wieder sichtbar zu machen, muß in der Datei NCMASTER.INI im Installationverzeichnis die Einstellung für dieses Fenster im Abschnitt [WINDOW] gelöscht werden.


26. Windows XP erkennt GPS als Microsoft BallPoint

Ist ein NMEA-Gerät während des Bootens am Computer angeschlossen und eingeschaltet, so erkennen Windows XP Rechner diesen als Maus und führen die wildesten Bewegungen mit der Maus aus. Grund dafür ist das Windows 'Plug & Play', daß die einkommenden Daten als Microsoft BallPoint identifiziert und den dazugehörenden Treiber lädt. Offiziell ist keine Lösung für dieses Problem verfügbar. Man kann allerdings (wenn nicht wirklich gerade ein Microsoft BallPoint angeschlossen ist) den Treiber für den Microsoft BallPoint durch einen anderen Treiber ersetzen: 1) Klick auf Windows-Starttaste -> Systemsteuerung; 2) Doppelklick auf "System" und Seite Hardware wählen; 3) Klick auf Gerätemanager -> Plus auf "Mäuse und andere Zeigergeräte" anklicken; 4) Doppelklick auf "Serieller Microsoft BallPoint" -> auf Schaltfläche Treiber "Aktualisieren" wählen; 5) "Software von einer Liste oder..." anwählen und "Weiter" drücken; 6) "Nicht suchen, sondern selbst..." anwählen und "Weiter" drücken; 7) "Kompatible Hardware anzeigen" ausschalten; 8) als Maus "Logitech" -> "Logitech MouseMan (USB)" auswählen "Weiter" und neu booten. 'Plag & Play' erkennt jetzt zwar immer noch den Microsoft BallPoint (ist im Hardwaremanager gut zu sehen) lädt aber den "falschen" Treiber und wird somit sofort wieder deaktiviert.